Perschmann (Peršman) und der Geheimdienst Udba

Perschmannhof, 22.7.2022: Amalia Sadovnik (Opfer), Peter Kaiser (LH) und Milan Wutte (Partisanenverband)
Perschmannhof, 22.7.2022: Amalia Sadovnik (Opfer), Peter Kaiser (LH) und Milan Wutte (Partisanenverband)

Info Nr. 92

31.12.2025  Udba und Perschmann  –  Das „Museum Peršman“ des Kärntner Partisanenverbandes stand im Fokus des Kärntner Jahres der Erinnerungskultur 2025. Das Museum wurde im Gedenken an das Massaker vom 25.4.1945 (oder 24.4.?) vom Partisanenverband eingerichtet. Von diesem und von Historikern, die mit dem Partisanenverband kooperieren, wird die Meinung verbreitet, dass das Perschmann-Massaker aufgeklärt sei. Im Rahmen der Landesausstellung Hinschaun/Poglejmo im Kärntner Landesmuseum und im Bericht der Expertenkommission Peršmanhof unter Vorsitz von Dr. Mathias Vogl (Bericht, S. 18) wird der 17- jährige ungarische SS-Polizist Sandor Marton als Täter präsentiert. Es dürfte sich dabei um eine Legende handeln. Im Gegensatz dazu wird von ausgewiesenen Fachexperten nämlich davon ausgegangen, dass das Massaker ungeklärt sei.

Es stellt sich daher die Frage, ob auf das Museum-Peršman auch ausländische Geheimdienste, insbesondere der Geheimdienst der Tito-Partisanen „Udba“, einen Einfluss ausüben konnten. Der Kärntner Partisanenverband wurde nämlich regelmäßig von Mitarbeitern des Geheimdienstes Udba angeführt. Vom Partisanenverband wird auch die Antifa betreut. Er unterstützt gemeinsam mit dem Klub slowenischer Studierender in Wien (KSŠŠD) und dem Museum Peršman die 32 Aktivisten des Antifa-Camps. Um diese Aktivisten unterstützen zu können, werden die Leserinnen und Leser der slowenischen Wochenzeitung Novice um Spenden gebeten. Die Spenden wären auf das Konto des Partisanenverbandes zu überweisen. Die Polizei habe sich bei ihrem Einsatz am 27.7.2025 „ausgesprochen aggressiv“ verhalten.2 Mit dem Auftreten des Klubs slowenischer Studierender (KSŠŠD) und der Einbeziehung der Antifa bekam das Gedenkjahr 2025 eine zusätzliche ideologische Schlagseite. „Beim Perschmannhof versammelten sich vor kurzem wieder junge Antifaschisten. Sie gingen auf alten Partisanenwegen und lernten den (zivilen) Widerstand; sicherlich identifizieren sie sich in einem bestimmten Maße mit den Partisanen“, berichtet der Insider Daniel Wutti (PH).3 Unter dem Deckmantel des NS-Widerstandes kann also die titoistische Partisanentradition und eventuell auch deren Geheimdienst Udba in die Gegenwart transformiert werden.

Beim viel diskutierten Polizeieinsatz vom 27.7.2025 wurden Verdachtsmomente eines Einflusses ausländischer Geheimdienste bemerkenswerterweise ausgeblendet. Im Bericht der Expertenkommission Peršmanhof (Vorsitz: Sektionschef Dr. Mathias Vogl) blieb beispielsweise die Anwesenheit russischer und weißrussischer Teilnehmer unerwähnt (siehe unten). Aus der Entstehungsgeschichte des Museums Peršman könnte man jedoch sehr wohl schließen, dass der eine oder andere beim Perschmannhof aufgetretene Aktivist in geheimer Mission anwesend war und seine Identität daher unbedingt verheimlichen wollte.
Die Direktion für Staatssicherheit und Nachrichtendienst (DSN) meldete Anfang 2025 die Aufdeckung einer umfangreichen Desinformationskampagne in Österreich. Bereits im Februar 2022 plante eine für den russischen Geheimdienst arbeitende Zelle eine breit angelegte Desinformationskampagne in deutschsprachigen Ländern mit dem Schwerpunkt Österreich.4 Kürzlich bestätigte auch Bundeskanzler Christian Stocker: „Fest steht, dass Russland mit Destabilisierungsversuchen auf europäische Demokratien Einfluss nimmt – ich kann nicht ausschließen, dass das auch in Österreich der Fall ist“.5
Kärnten ist besonders gefährdet. Am Beispiel des Bomben- und Geheimdienstterrors im Kärnten der 1970er Jahre kann man erkennen, wie problemlos man die Kärntner Minderheitenfrage für eine Destabilisierung der Gesellschaft missbrauchen kann.6 Da die österreichische Politik aus den Erfahrungen der 1970er Jahre keine Lehren gezogen hat, scheint sich die Geschichte heute zu wiederholen.

Das Museum Peršman steht unter ideologischer Führung des Kärntner Partisanenverbandes. Der Kärntner Partisanenverband selbst wird üblicherweise von Mitarbeitern und Quellen des titoistischen Geheimdienstes Udba geführt. Somit steht auch das Museum Peršman unmittelbar unter diesem Einfluss. Zweck des Partisanenverbandes ist es, „die antifaschistische und demokratische Gesinnung im Sinne der Tradition und Geschichte des Volksbefreiungskampfes (NOV) zu stärken“.7 Diese „demokratische Gesinnung“ entspricht nicht mehr unserem heutigen Demokratieverständnis, zumal die Kärntner Tito-Partisanen unter Stalins Führung standen. Es gab daher in der Kärntner Bevölkerung von Anfang an gegen das Museum Peršman ein gewisses Misstrauen. Auch Bernard Sadovnik ist eigenen Angaben zufolge zunächst den Gedenkveranstaltungen beim Perschmannhof ferngeblieben.8 Dieses ideologische Misstrauen gegenüber dem Peršman-Museum konnte mit engagierter politischer Unterstützung des LH Peter Kaiser überwunden werden. Auf Anraten Kaisers wurde auch die slowenische Volksgruppe in die Analysegruppe, bzw. ExpertInnenkommission Peršmanhof, die mit der Aufarbeitung des Polizeieinsatzes vom 27.7.2025 beauftragt worden ist, eingebunden.9 Somit wurde auch der damalige Obmann des Partisanenverbandes, also ein offizieller Mitarbeiter des Geheimdienstes Udba, mit der Aufarbeitung des österreichischen Polizeieinsatzes betraut.

Museum-Peršman und der titoistische Geheimdienst Udba:
Im Kalten Krieg wurde das Museum Peršman von ausländischen Geheimdiensten, insbesondere vom slowenischen Geheimdienst Udba, observiert. Udba-Einflussagenten konnten als Funktionäre des Kärntner Partisanenverbandes diese Aufgabe problemlos erfüllen und das Museum ideologisch leiten. Das Opfer Ančka (Anna) Sadovnik scheint sogar im Udba-Verzeichnis auf.10  Es ist daher nachvollziehbar, dass Anna Sadovnik vor ihrem Interview mit dem Historiker Wilhelm Baum betonte, dass sie nicht mehr für Geld lügen wolle. Das geschah kurz vor ihrem Tod.

Bei der Errichtung des Museums Peršman waren ausländische Geheimdienste präsent.
Die Eröffnung am 25.4.1982 wurde vom Kärntner Udba-Mitarbeiter „Gregej“ observiert.11 Der „verlässliche“ Mitarbeiter fotografierte die anwesenden Polizisten und berichtete darüber beim Treffen mit seinem Verbindungsmann in Radovljica. Sofern einzelne Polizisten mit Sloweninnen liiert seien, wollte man versuchen, diese für eine „operative Kombination“ zu gewinnen. Auch für den Sohn des Mitarbeiters zeigten die Udba-Leute Interesse, da er in Kürze seine Gerichtspraxis abschließen werde. Bei der Eröffnung des Museums ist der Vorsitzende des Bundes Slowenischer Jugend, Marjan P., als offizieller Redner aufgetreten. P. leitete die Arbeitsaktion für die Errichtung des Museums. Er war offizieller UDBA-Mitarbeiter.12 Für den Bau des Museums benötigte man Material aus Slowenien. Diese Materialien wurden über die Grenze transportiert, wenn der Zöllner L. aus Globasnitz im Dienst war; er sei nämlich mit einer Slowenin verheiratet.13
Beim Museum Peršman hat auch der Kömmel-Attentäter Johann H. mitgearbeitet. Er führte bekanntlich das Attentat auf das Partisanendenkmal auf dem Kömmel im Jahre 1976 aus, um die ideologischen (deutschen) Gegner damit zu belasten. Johann H. restaurierte zu Beginn der 1980er Jahre das Perschmann-Denkmal gemeinsam mit Ernst K.14 Dem Sprengmeister Johann H. werden mehrere Sprengstoffanschläge in den 1970er Jahren zugeschrieben (Partisanendenkmal am Kömmel, 31.10.1976; das Denkmal des KHD in St. Kanzian, 9.8.1977; Sprengung von Strommasten bei Bleiburg, 4.9.1977).15 Der Perschmannhof wurde im Jahre 1965 an den Büchsenmacher Ludvik Borovnik verkauft.16 Da ein Ludvik Borovnik im SDV- Verzeichnis (Dosje SDV: – 0000125-0000) aufscheint, dürfte die Udba dabei eine Rolle gespielt haben. 
Auf eine weitere Schilderung der Verschränkung des Museums Peršman mit ehemaligen UDBA- Geheimdienstleuten wird verzichtet. Interessierte können weitere Informationen dem Buch „Titos langer Schatten“ entnehmen.

Ein Fallbeispiel aus den 1970er Jahren:
In den 1970er Jahren wurden die Kärntner Staatspolizisten von einem Udba-Agenten kontrolliert.
Es schien Gefahr im Verzug zu sein, als Kärntens Sicherheitsdirektor Herbert Bachner im April 1971 den Verdacht äußerte, einige Bedienstete der Kärntner Staatspolizei würden mit dem jugoslawischen Nachrichtendienst konspirieren. Bachners Erklärungen zufolge dirigiere der jugoslawische Geheimdienst aus Laibach die slowenischen Aktionen. Gemeinsam mit Innenminister Rösch sei über die slowenischen Aktionen diskutiert worden. LH Hans Sima soll die Verantwortung dem slowenischen Nachrichtendienst aus Laibach zugeschoben haben. Zur operativen Aufklärung schickte die Wiener Abwehrzentrale Maximilian Mattes mit dem Auftrag nach Kärnten, informative Untersuchungen in der Staatspolizei in Klagenfurt zu leiten und einen objektiven Bericht über den slowenischen Aktionismus zu erstellen. Mattes war als Doppelagent mit dem Tarnnamen „Jeran“ für den slowenischen Geheimdienst Udba tätig. Er informierte Laibach, wird in der Studie „Titos langer Schatten“ berichtet.17 Im Klartext bedeutet dies, dass ein offizieller Mitarbeiter des slowenisch-jugoslawischen Geheimdienstes UDBA mit der Überprüfung des damaligen Kärntner Nachrichtendienstes beauftragt worden ist. Es dürfte dies bis heute kein Einzelfall gewesen sein.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, warum Slowenien den österreichischen Polizeieinsatz „umfassend und transparent“ untersucht haben will (S. 10 ff des Berichtes der Kommission Peršmanhof). Eva Hartmann berichtet (Funktionärin des Društvo/Vereins Peršman): „Von der Republik Slowenien gab es eine große Solidarität, wir waren mit verschiedenen Politikern im Kontakt, die uns angerufen haben. Mich rief die Staatspräsidentin Nataša Pirc-Musar persönlich an und bestätigte ihre Unterstützung“.18 Seit 1.5.2004 gehört auch Slowenien der EU an. Es ist befremdend, dass sich die slowenische Staatspräsidentin in die Arbeit des österreichischen Nachrichtendienstes einblendet. Vom Innenministerium wird diese Einmischung offensichtlich nicht wahrgenommen.


 Kontakte zu Russland:
– An der Neueröffnung des adaptierten Peršman – Museums nahm am 24.6.2012 der Generalsekretär der Veteranenvereinigung der Russischen Föderation, Elfim Efimovič,teil. Er betonte, dass das Peršman-Museum zu den bedeutendsten europäischen Museen der Erinnerung an die Gräuel des Nazismus und den Widerstand dagegen gehört.19
Am 29.11.2014 wurde Milan Wutte zum Vorsitzenden des Kärntner Partisanenverbandes gewählt. Bereits seine Vorgängerin Katja Sturm-Schnabl engagierte sich für internationale Kontakte, u.a. mit der verwandten Organisation in Moskau. Ihre Ansprechpartner informierte sie über die Situation in Kärnten. „Diesen Weg müssen wir fortsetzen“, so ihr Nachfolger Milan Wutte. Wutte lobte in diesem Zusammenhang das Buch „Peršman“ (federführend: Lisa Rettl). Damit gelang es, die Ereignisse rund um Perschmann in das richtige Licht zu stellen, so Wutte.20
– Am 10.5.2015 unterzeichnete der Kärntner Partisanenverband mit dem Russischen Veteranenverband (RSV) ein umfangreiches Kooperationsabkommen. Besondere Aufmerksamkeit gelte den Erscheinungen des Neofaschismus und der Intoleranz.21
– Auch das Denkmal vor dem Perschmannhof22 ist für das Museum Peršman charakteristisch. „Die künstlerische Ausführung des Denkmals im Stil des sozialistischen Realismus steht in starkem Kontrast zur Einfachheit des Ortes“, meint Gudrun Blohberger.23 Tatsächlich sind diese Stilrichtung, das Denkmal selbst und die damit verschränkte Ideologie nicht mehr zeitgemäß: Der Sozialistische Realismus ist eine Kunst im Dienst ideologischer Ziele. Die Stilrichtung geht auf den Beschluss des Zentralkomitees der KPdSU vom 23.4.1932 zurück. Ab diesem Zeitpunkt war der Sozialistische Realismus die verbindliche Richtlinie für die Literatur, bildende Kunst und Musik in der Sowjetunion. Die größte Bedeutung hatte der Sozialistische Realismus in der Zeit nach 1945 für die nun im Einflussbereich der Sowjetunion liegenden Staaten als offizielle Doktrin im Kulturbereich. Auch China und Nordkorea nutzten den Sozialistischen Realismus, um ihre eigenen kommunistischen Ideologien zu fördern.24 Das stalinistische Denkmal vor dem Peršman-Museum ist also für das Geschichtsbewusstsein des Peršman-Museums richtungsweisend.
– Über Einladung des Zentralkomitees der sowjetischen Jugendorganisationen reiste vom 18. bis 25.5.1972 eine Studentendelegation, vor allem Exponenten des „Klubs slowenischer Studenten“ und des „Kladivo“ in die UDSSR. Unter ihnen waren Mirko M., Vida O., Theodor D., Kristijan Sch., Augustin B., Alois W. und Vinko W. Zweck der Reise sei es gewesen, die Regelung der nationalen Frage und das Zusammenleben der Völker in der Sowjetunion sowie den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft kennenzulernen. Nach dem Besuch in der Sowjetunion wandelte sich die strategische Linie des „Kladivo“-Kreises. Dieser Eindruck beruht auf der Erkenntnis einer „klaren Absage an die demokratischen Parteien“ und einem „uneingeschränkten Bekenntnis“ zur KPÖ.25 Teilnehmer der Studentendelegation in die Sowjetunion sind heute in Kärnten auch betreffend Perschmann meinungsbildend aktiv.
– ORF-Redakteur Simon Ošlak-Gerasomov verteidigt den russischen Angriff auf die Ukraine im Koroški koledar 2025 (Kalender des Slowenischen Kulturverbandes) wie folgt: „Vor 75 Jahren wurde im Kampf gegen die Sowjetunion die NATO gegründet. Die Fortsetzung des Kalten Krieges gegen die Russische Föderation und das Provozieren eines globalen Konflikts seitens des Westens kann zu einem nuklearen Holocaust führen, wenn es nicht zur Einstellung der Russen-Phobie der imperialistischen Politik der USA und der Vasallen in Europa kommt“.26
– Beim Peršman-Antifa-Camp 2025 waren auch Aktivisten aus Russland und Weißrussland anwesend. Die russische Aktivistin besuchte bereits im Jahre 2024 das Antifa-Camp. „Beim Camp bin ich als russische Antifaschistin und feministische Aktivistin. Heuer wirke ich bereits zum zweiten Mal mit. Es scheint mir außerordentlich bedeutsam zu sein, auf die stärker werdenden rechtsextremen und faschistischen politischen Kräfte in der Welt aufmerksam zu machen (…) Die Polizisten, die daran teilgenommen haben, müssten sich schämen. Es geht um ein historisches Ereignis – die Namen und Gesichter jener, die das Ereignis verursacht haben, werden nicht vergessen“ 27 RTV-Slovenija berichtete, dass beim Camp auch Teilnehmer aus Weißrussland und Russland anwesend waren. Diese meinten, dass die Unterdrückung der Versammlungsfreiheit und der Meinungsäußerung auch bei ihnen auf ähnliche Weise begonnen habe.28
Diese Kontakte zu Russland erscheinen bedeutsam, da von der österreichischen Bundesregierung der Einfluss des russischen Nachrichtendienstes und der Beginn eines Kalten Krieges befürchtet werden. Im Bericht der Kommission Peršmanhof (Vorsitz: Sektionschef Dr. Mathias Vogl) werden die russischen und weißrussischen Aktivisten jedoch nicht erwähnt.

Schlussbemerkung
: Es ist daher verständlich, dass Perschmann- Familienmitglieder bei den Treffen beim Perschmannhof selten zugegen sind. Der Verein/društvo Peršman wird von der Perschmannfamilie nicht unterstützt. Kärntner ÖVP- und FPÖ-Politiker bleiben dem Museum Peršman generell fern. Seitens der Kärntner SPÖ setzt sich nur LH Peter Kaiser kompromisslos für das Museum Peršman ein. Das Museum wird vom Partisanenverband aus der Perspektive des Partisanenkampfes geführt. Diese Geschichtsauffassung wurde im Gedenkjahr 2025 in Kärnten weiterhin verbreitet.
Es gibt nun pazifistische Initiativen, die auch die Schattenseiten des Partisanenkampfes thematisieren und somit zukünftig ein objektiveres Bild vermitteln wollen. Es ist zu hoffen, dass endlich eine Wahrheits- und Versöhnungskommission mit Fachexperten dies- und jenseits der Grenze installiert werden wird.

 

 

 

 

1 Siehe beispielsweise: Lisa Rettl, Die Ermordung der Familie Sadovnik am 25.4.1945, in: Buch „Peršman“ 2014, S. 29 ff. Im Gegensatz dazu der renommierte slowenische Historiker Marjan Linasi: „Auf jeden Fall geht es hier um komplizierte Fragen, die nach einem so langen Zeitraum nicht mehr ausreichend rekonstruierbar erscheinen, zumal dies nicht einmal in der Untersuchung nach dem Krieg möglich war“. Quelle: Marjan Linasi, Die Kärntner Partisanen, Klagenfurt 2014, S. 224 ff. 

2 Novice, 8.8.2025, Beilage: Ersuchen des KSŠŠD, des Kärntner Partisanenverbandes und des Museums  Peršman an die Leserinnen und Leser der Novice um Spenden, damit die Kosten getragen und die jungen Teilnehmer des Antifa-Camps unterstützt werden können. 

3 Novice, 8.8.2025, S. 4.

4 https://orf.at/stories/3388537/, 24.3.2025.

5 Krone, 18.7.2025, S, 14.

6 Siehe: Alfred Elste – Wilhelm Wadl, Titos langer Schatten. Bomben- und Geheimdienstterror im Kärnten der 1970er Jahre. Unter Mitarbeit von Hanzi Filipič und Josef Lausegger, Klagenfurt, 2015.

7 https:www.partizani.at/namen, Abruf: 21.8.2025.

8 https://podcasts.apple.com/at/podcast/polizei-vs-per%C5%A1manhof-k%C3%A4rntner-lebensl%C3%BCgen-und-wir-1452/id1277077443?i=1000722890290.

9 https://kaernten.orf.at/stories/3315498/, 29.7.2025.

10 Carinthia I 2024, S. 759.

11 Der Tarnname „Gregej“ wird einem Christian (Kristijan) Sch., geb. 16.12.1937, zugeschrieben. Quelle: Titos langer Schatten, S. 647 ff.

12 Ein Marjan P., geb. am 28.6.1960, Mitglied der Leitung des Bundes slowenischer Jugend (ZSM), war unter dem Tarnnamen „Matevž“ als offizieller UDBA-Mitarbeiter aktiv. Quelle: Titos langer Schatten, S. 19, 642, 643, 649 f., 653 (2788), 654 (2791), 680, 680 (2894), 687.

13 AS 1931, RTZ 69, Schachtel 160, Mappe 1; AS 1931, RTZ 72, Schachtel 173, Mappe 8; AS 1931, RTZ 211, Mappe 3, 3. Teil.

14 Quelle: Spomenik pri Peršmanu/Das Denkmal am Peršmanhof, Društvo/Verein Peršman 2015, Besedila/Texte: Lisa Rettl (Folder).

15 Quelle: Titos langer Schatten, S. 66.

16 Wilhelm Baum, Der Peršmanhof,

17 Titos langer Schatten, S. 717; Quellen: AS 1931, RTZ 62, Mappe 1, SRS RSNZ, Ljubljana, Št. I-Z-48/79, datiert 19. 4. 1971, Operativna informacija, fol. 396; Informacija. Zadeva: SKUPINA ZA OBVEŠČEVALNE ZADEVE ND-centrala na Dunaju. Razgovori o slovenskih akcijah na Koroškem – Angažiranje avstrijskih ND-agentov pri NAST Celovec, datiert 8. 3. 1971, fol. 397.

18 https://www.druzina.si/storage/app/media/Ivo%20%C5%BDajdela/ZAMEJSTVO/delo-ko…, 20.9.2025; Autor: Saša Vidmajer.

19 Novice, 29.6.2012, S. 2; KZ, 15.6.2012, S. 72,73.

20 Novice, 5.12.2025, S. 8. Redakteur: Janko Kulmesch.

21 Novice, 15.5.2015, S. 5.

22 Demokracija, 25.5.2023, S. 54. Dieses Krieger-Denkmal verleitet zu kriegerischen und nicht zu pazifistischen Gedankengängen. Der slowenische Historiker Jože Dežman kritisiert Partisanendenkmäler mit gewalttätigen Figuren. Wenn man der Opfer gedenkt, stelle sich die Frage, warum dann die Partisanen mit Gewehren drohen und Bomben werfen, so Dežman

23 Peršman, S. 232.

24 Wikipedia und andere Quellen.

25 Titos langer Schatten, S. 287, 288.

26 Siehe:  https://www.volksabstimmung-1920.at/1-1-2025-start-in-ein-instabil…, Abruf: 26.3.2025.

27 Novice, 1.8.2025, S 3.

28 https://volksgruppen.orf.at/slovenci/stories/3315314/, 28.7.2025.